Hallo zusammen, Kinder sollten möglichst spät alleine und jederzeit …
Hallo zusammen, Kinder sollten möglichst spät alleine und jederzeit unbegleitet Social Media und Internet nutzen. In meiner Jugend wurden auf LAN-Partys kranke Schockinhalte/videos geteilt. Heute ist das via Smartphone viel einfacher und mehr in der Breite üblich.
Schwierig seinem Kind kein eigenes Smartphone zu geben wenn die Hälfte der Klasse eines hat.
Smarter Start ab 14 e. V. setzt sich mächtig via Social Media (ah, welch‘ Ironie) dafür ein dass wir gemeinsam unseren Kindern erst mit 14 ein eigenes Smartphone geben und können das besser Argumentieren als ich:
https://www.erstsmartdannphone.de/fragenantworten
Ihr könnt gerne deren WhatApp-Kanal für eure PLZ abonnieren. Recht Interessant was die da alle paar Wochen mal an Infos posten.
»Die meisten Eltern möchten ihrem Kind nicht schon in der Grundschule ein eigenes Smartphone überlassen. Sobald aber einzelne Kinder ein Smartphone bekommen, wollen alle anderen auch eines, und es entwickelt sich schnell ein Dominoeffekt, dem sich Eltern und Kinder nur schwer entziehen können. Aus vielen Gesprächen, aber auch aus Umfragen, wissen wir umgekehrt, dass sehr viele Eltern mit dem Smartphone sogar bis zum Ende der 7. Klasse warten würden, wenn sie wüssten, dass die Mehrheit der anderen Eltern in der Klasse sich auch dafür entscheiden. Die Lösung ist also: eine gemeinsame, kollektive Absprache. Wenn alle mitmachen, ist es normal, dass Grundschüler keine Smartphones und keine Social Media Accounts haben. Kein Kind wird zum Außenseiter.
Worin bestehen die Hauptgefahren, wenn ein Kind ein eigenes Smartphone zur freien Verfügung hat?
Ein Smartphone bietet den Zugang zum Internet und damit zur vollen Erwachsenenwelt. Es gibt kein Nichtschwimmerbecken im Internet. Kinder haben Zugang zu verstörenden und traumatisierenden Inhalten wie Pornographie (z.B. Sex- und Vergewaltigungsszenen), Gewalt (z.B. Hinrichtungen, extreme Tierquälerei, Folter, Mord), Kindesmissbrauch und vielen anderen jugendgefährdenden Inhalten. Zudem haben Pädokriminelle , Kriminelle und politischen Influencer über da Internet direkten Zugang zu Kindern. Daneben spielt der Aspekt der verlorenen Zeit eine Rolle. Ausufernde Onlinezeiten gehen automatisch zu Lasten von wichtigen Entwicklungsaufgaben. Kinder müssen ausreichend Gelegenheit zum freien Spiel mit anderen Kindern haben, um sich bestmöglich zu entwickeln. Die Zeit, die sie vor Bildschirmen verbringen, fehlt ihnen dafür. Die Folge sind Reifeverzögerungen und Entwicklungsstörungen. Der Gefährdungsatlas der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien listet weitere Gefahren auf (insgesamt über 30) : Cybermobbing, Sexting (das Versenden von Nacktbildern), Sextortion (die Erpressung durch solche Nacktbilder), gefährliche „Mutproben“ z.B. bei TikTok wie die „Blackout Challenge“, bei der sich Kinder vor laufender Kamera bewusstlos würgen oder die „Piloten Challenge“, bei der Kinder sich ebenfalls in eine u.U. lebensgefährliche Ohnmacht versetzen, sowie zahlreiche problematische Foren, z.B. Foren, die Essstörungen oder Drogen, Selbstverletzungen oder sogar Selbstmord propagieren und verherrlichen.«