UIs werden schlechter. Probleme die als Hardware perfekt gelöst waren…

UIs werden schlechter. Probleme die als Hardware perfekt gelöst waren, halten Einzug als Software. Weil es den Machern egal ist und das Wissen über ergonomische Nutzbarkeit fehlt. Software-Knöpfe die nicht reagieren wenn man sie drückt und schlimmer, Knöpfe die visuell reagieren aber den Befehl nicht ausführen. Knöpfe die nicht als Knöpfe erkennbar sind. Vor ca. 170 Jahren wurde der Comptometer – Vorläufer des Taschenrechners – erfunden. Das besondere an der mechanischen Rechenmaschine: Man konnte sich auf das Rechenergebnis verlassen. Ein Wunderwerk der Mechanik, das sicherstellte das niemals ein falsches Ergebnis angezeigt wird. Eine Rechenmaschine die nicht 100 Prozent zuverlässig ist, ist nicht brauchbar, da man nie sicher sein kann ob sie richtig gerechnet hat. Comptometers hatten sogar eine Fehlererkennung. Alles mit Mechanik gelöst. 2016 mit iOS 11 rechnete der iPhone Taschenrechner falsch, weil die Tasten nicht schnell genug reagierten, sondern damit beschäftigt waren Animationen anzuzeigen. IBM Selectric Schreibmaschine, aus dem Jahr 1961, verhinderte dass sich die Typenhebel in die Quere kamen und verhakten, ohne die schnellsten Benutzer beim Tippen zu verlangsamen. Alles rein mechanisch mit Metallkugeln gelöst, Knöpfe die stets zuverlässig funktionierten, egal wie schnell man sie drückte. Das aktuelle Nothing Phone rotiert Fotos nicht wenn man den Drehenknopf wiederholt drückt. Obwohl der Knopf visuell rückmeldet gedrückt worden zu sein, wird der Befehl von der Rotationsanimation blockiert. Auf dem iPhone funktioniert es trotz Animation. Animationen sollten niemals Benutzereingaben blockieren. https://unsung.aresluna.org/try-quickly-typing-123-i-bet-you-wont-get-6/
#UsabilityPrinciples

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