Stigmatisierung unbescholtener Familienmitglieder.

Familien mit tausenden Mitgliedern von denen die allermeisten nicht kriminell sind pauschal als kriminellen Klan zu bezeichnen hat Konsequenzen für Personen mit dem gleichen Familiennamen. Beispielsweise kam bei einem kleinen Mädchen niemand aus ihrer Klasse zu ihrem Geburtstag, weil kurz davor die Berichterstattung über die „kriminelle Familie“ mit ihrem Familiennamen, hochkochte. Oder der auch aus dem TV bekannte Antiquitätenhändler Ahmed Abou-Chaker der mit kriminellen Machenschaften nichts zu tun hat, leidet geschäftlich und persönlich unter den Vorurteilen. Clanland heißt ein interessanter Podcast zum Thema: https://www.fritz.de/programm/podcasts/clanland.html Auch erwecken die Medien den Eindruck organisierte Kriminalität in Deutschland ginge hauptsächlich von Clans aus. Das ist falsch. Polizei und Politik gehen ungehemmt übertrieben bspw. gegen Shishabars vor, weil sie nicht differenzieren. Clankriminalität wird polizeilich erfasst und man landet in der Datenbank wenn man einen entsprechenden Nachnamen hat. Das wird von Menschenrechtlern kritisiert.

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