Konträr zum Titel steht im Text dass Vergesellschaftung sehr wohl…
Konträr zum Titel steht im Text dass Vergesellschaftung sehr wohl die Mieten senkt. 16 Prozent in Berlin. "Weil die Gewinnmarge der Konzerne wegfällt und nicht mehr auf Wertsteigerung spekuliert wird". Immerhin 12 Prozent der Wohnungen in Berlin würden davon profitieren.
Aber Enteignung ist teuer, da man die Immobilienfirmen entschädigen muss.
Alternativ könnte man das Geld für kommunalen und genossenschaftlichen Wohnraum ausgeben.
Eine ebenfalls radikale aber günstigere Maßnahme ist die Mietpreissteigerungen zu begrenzen. Auf das Wirtschaftswachstum; also ca. 3-4%, statt der 10 Prozent die seither Jahr für Jahr üblich waren in Berlin.
Oder man unternimmt alle 3 Maßnahmen.
Von der im Artikel erwähnten Maßnahme Bestandsmieten teurer zu machen, damit mehr Fluktuation, damit Neumieten weniger stark steigen, halte ich gar nichts. Dann lieber Wohnungstausch ermöglichen, ohne dass der Vermieter neuen teuren Mietvertrag aufsetzt.
https://archive.ph/20260918033832/https://www.zeit.de/geld/2026-09/mietpreise-berlin-enteignung-wohnungskonzerne-wahlkampf