Gesundheitsforscher fordern schon lange Fett und Zucker teurer zu…
Gesundheitsforscher fordern schon lange Fett und Zucker teurer zu machen damit die Industrie gesündere Produkte anbietet. Wie in UK wo die Fanta nur ⅓ soviel Zucker enthält wie in Deutschland.
FDP, AfD, CDU/CSU behaupten der "mündige" Bürger könne selbst gegen Konzerne ankommen die Milliarden für Werbung und Manipulation ausgeben und eine Armee der besten Psychologen der Welt beschäftigen.
Litauen und Russland verbesserten Lebenserwartung von Männern und reduzierten Komasaufen von Jugendlichen innerhalb kürzester Zeit. Indem sie Alkohol viel schwerer verfügbar machten.
Holland hat gesamtgesellschaftlich dafür gesorgt dass Kinder rauchfrei aufwachsen können. Keine Kippenautomaten, kein Verkauf in Supermärkten. Werbung sowieso nicht.
„Der Public-Health-Index, den die AOK und das Deutsche Krebsforschungszentrum kürzlich herausbrachten, misst, wie stark verschiedene Länder wissenschaftlich empfohlene Präventionsmaßnahmen umsetzen. Deutschland belegt in dem Ranking von 18 europäischen Ländern den vorletzten Platz. Und obwohl sich Deutschland eines der teuersten Gesundheitssysteme leistet, liegt die Lebenserwartung unter dem europäischen Schnitt. Viele Deutsche leiden an teils vermeidbaren Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Adipositas und Krebs. »Wir als Gesellschaft müssen dafür bezahlen, dass der Tabak-, Alkohol- und Lebensmittelindustrie kaum Grenzen aufgewiesen werden«, sagt Peter von Philipsborn, Professor für Public Health Nutrition an der Uni Bayreuth.“
„Wer will, dass Menschen für ihre Gesundheit sorgen, muss eine Umwelt schaffen, die ihnen dabei hilft. In unserer Welt aber sind Produkte allgegenwärtig, die so entwickelt wurden und beworben werden, dass wir kaum widerstehen können. Frei von Einfluss sind unsere Konsumentscheidungen längst nicht mehr.“
„Dabei verursacht Alkohol jedes Jahr durch Krankheiten und Unfälle und durch die Folgen von Schlägereien und Frühverrentungen Kosten von rund 57 Milliarden Euro. Berechnet hat diese Zahl der Gesundheitsökonom Tobias Effertz. Er sagt: »Man darf verlangen, dass die Bürger einen Teil dessen, was sie die Gesellschaft später kosten, schon im Supermarkt bezahlen.«“
https://archive.fo/20260722162254/https://www.zeit.de/2026/32/zuckersteuer-praevention-gesundheitspolitik-konsum
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