Am nachhaltigsten ist Mehrwegglas regional befüllt. Darf auch gerne …
Am nachhaltigsten ist Mehrwegglas regional befüllt. Darf auch gerne ein leichteres weniger sprödes Material sein, das Anreize benötigt erfunden zu werden (Edelstahl?). (Einwegglas ist energetisch katastrophal, also Konserven besser in Tetrapacks kaufen; so verpackt finde ich aber nur Apfelmus und Tomatensoße.)
Leider geht der Trend schon lange zu individuellen Mehrweg-Glasflaschen. Es fehlen Anreize für Standardglasflaschen.
Das deutsche Einwegpfand sollte auf Mehrwegglas und evtl. nach und nach auf alle Verpackungen ausgeweitet werden. Echt nervig dass man Mehrwegflaschen nur da zurückgeben kann wo im Sortiment.
Das Ziel sollte sein mehr Produkte in Standardflaschen und Standardgefäßen zu bekommen, die hundertmal regional wiederbefüllt werden, bevor sie perfekt recycelt werden.
Mehrwegglasflaschen und Keramikdosen finde ich sehr sympathisch und sind inert. Aludosen sind innen mit BPA beschichtet, damit Getränke, vorallem Säure nicht mit dem Aluminium reagiert. Bei Tetrapack lässt sich der Papieranteil einigermaßen recyceln, Plastik und Aluminium schwierig.
KI schlägt ein System vor bestehend aus Pfand + ökologischer Herstellerabgabe + Mehrwegbonus (wofür Mengenströme gemessen werden sollen, damit Hersteller nicht einfach behaupten können „unsere Flaschen werden 50x wiederbefüllt“):
»Pfand sorgt dafür, dass Verpackungen zurückkommen; eine dynamische Recyclingabgabe macht schlechte Verpackungen teuer; ein Mehrwegbonus macht langlebige Kreisläufe billiger; und die Einnahmen finanzieren Recycling, Mehrweg und eine Verpackungsdividende.
Das wäre aus meiner Sicht wesentlich zielgenauer als das heutige Nebeneinander aus VerpackG, dualen Systemen, Einwegpfand und verschiedenen Ausnahmen.«
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/neue-regeln-eu-verpackungsverordnung-100.html
——#Politik